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The Enlightened Bride of Zen Auf der Suche nach einem besseren Phono-Vorverstärker bin ich Anfang 2002 über www.passdiy.com gestolpert. Der Artikel "Zen Variations 1" war frisch erschienen und ich hab ihn aus reiner Neugier gelesen. Seit dem hat mich das Fieber gepackt. Nach mehr als zwanzig Jahren Abstinenz vom Lötkolben türmen sich nun elektronische Bauteile auf meiner Arbeitsfläche. Als erstes entstand eine Zen Var 1 mit Halogenlampen, dann eine Zen Var 2 und heute ist meine Endstufe eine Zen Var 2 mit dem Buffer aus Var 4. In der Einleitung zum erwähnten Artikel schreibt Nelson Pass: "There are a lot of possibilities here; I recently counted out several hundred permutations. After considerable meditation, I winnowed these down to approximately 30 interesting and non-trivial examples, and it is these we will explore one at a time in no particular order." Als ich das zum ersten Mal gelesen habe, konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, wie es mehrere Hundert Varianten einer so einfachen Schaltung geben könnte. Nach nun mehr als zwei Jahren und hunderter gelesener Diskussionen auf www.diyaudio.com bin ich selber in der Lage, meinen bescheidenen Beitrag zu einer neuen Variante zu liefern: The Enlightened Bride of Zen. Basierend auf der Nelson Pass
Schaltung "The Bride of Zen" wurden die beiden Lastwiderstände
durch Glühlämpchen ersetzt und die Gate-Spannung wird mit Hilfe
von 4 grünen LEDs erzeugt. Im Netzteil wird die Referenzspannung
durch LEDs und nicht durch Zenerdioden erzeugt. Um die Konstanz dieser
Spannung weiter zu verbessern, wurde der Vorwiderstand durch einen Konstantstromdipol
ersetzt. Die Idee dazu stammt von hier: http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/curr2pol.htm.
Ich musste die Schaltung einfach verwenden, die Symmetrie und Einfachheit
ist phantastisch. Alle Bauteile ausser dem Trafo, den IRF510 und des Audiofad Potis wurden bei ebay ersteigert oder aus defekten Netzteilen entnommen. Das Gehäuse besteht aus einer 3cm dicken Granitplatte (danke Aldo), diversen Alu-Profilen aus dem Baumarkt, Acrylglas und halbtransparenten Folien aus defekten TFT-Bildschirmen (danke Ale), die Schrauben sind aus Edelstahl. Die Drähte sind aus Silber oder Teflon isolierte Wire-Wrap Drähte. Das Ausgangskabel ist ein Piano 6/1, hier die Anleitung dazu: http://www.tnt-audio.com/clinica/piano6_1_e.html Der Klang ist phantastisch. Ich möchte allen danken, die mich unterstützt haben. Ein spezieller Dank gehört Nelson Pass und seinen Mitarbeitern für Ihre offene und grosszügige Informationspolitik. Mögen sich viele davon ein Beispiel nehmen. Daniel Fuchs
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